Medizin

Melanom: Genexpressionstest erkennt geringes Metastasenrisiko

  • Montag, 16. Februar 2026
/Crystal light, stock.adobe.com
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Tampa – Ein Genexpressionstest, der die Aktivität von 8 Genen im Primärtumor bestimmt, könnte vielen Personen im Frühstadium eines malignen Melanoms eine Sentinel-Lymphknotenbiopsie ersparen. Dies zeigen die Ergebnisse einer prospektiven US-Studie, die in JAMA Surgery (2025; DOI: 10.1001/jamasurg.2025.4399) publiziert wurden.

Das maligne Melanom kann frühzeitig in die Lymphknoten metastasieren. Derzeit wird deshalb allen Patientinnen und Patienten im Frühstadium T1b-3 zu einer Biopsie eines Lymphknotens im Drainagegebiet des Primärtumors geraten, auch wenn die Lymphknoten klinisch unauffällig sind. Diese sogenannte Wächter- oder Sentinel-Lymphknotenbiopsie (SLN) ist belastend und in einigen Regionen, etwa am Hals technisch schwer durchführbar.

rme

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