Hochschulen

Merz bei Forschungsinstitut: „Das ist die Zukunft“

  • Dienstag, 9. Dezember 2025
Bundeskanzler Friedrich Merz (Mitte, CDU) im Labor der Firma TRON GmbH /picture alliance, Harald Tittel
Bundeskanzler Friedrich Merz (Mitte, CDU) im Labor der Firma TRON GmbH /picture alliance, Harald Tittel

Mainz – Für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist die Arbeit des Forschungsinstituts Tron in Mainz samt der Kooperation mit der Universitätsmedizin beispielhaft.

„Das ist die Zukunft unseres Landes, Spitzentechnologie, in diesem Fall im Bereich der Biotechnologie und der Biomedizin, zu erreichen und daraus Wohlstand für Deutschland zu entwickeln in den nächsten Jahren und Jahrzehnten“, sagte Merz bei der zweiten Station seines Antrittsbesuchs in Rheinland-Pfalz.

Tron ist eine Ausgründung der Unimedizin Mainz, an der auch Ugur Sahin und Özlem Türeci beteiligt waren. Die beiden sind mittlerweile mit ihrem Unternehmen Biontech, das in der Pandemie mit einem COVID-Impfstoff Milliarden verdiente, sehr bekannt geworden. Tron forscht unter anderem an Immuntherapien etwa gegen Krebs oder an RNA-Impfstoffen.

Merz sagte bei dem gemeinsamen Besuch mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Ländern der Welt müssten gewonnen werden. Wenn Unternehmen dann Erfolg hätten, bräuchten sie einen Kapitalmarkt in Europa, der sie aufnehme und sie finanziere. „Ich möchte, dass die Forschung in Europa ist“, sagte Merz. „Ich möchte, dass die Finanzierung in Europa ist.“

Der Besuch bei Tron sei für ihn spannend und ermutigend zugleich gewesen, sagte Merz weiter. „Denn Sie sehen hier etwas, was in Deutschland viele Jahre nicht so gut lief, nämlich die Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Universitätskliniken und der Forschung.“

dpa

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung