Hochschulen

MHH-Beschäftigte demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen

  • Freitag, 17. Juli 2020
Der Chef der niedersächsischen Staatskanzlei, Jörg Mielke (SPD), spricht während einer Kundgebung von Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) vor der niedersächsischen Staatskanzlei. Die Beschäftigten der MHH forderten bessere Arbeitsbedingungen. /picture alliance, Hilal Özcan
Der Chef der niedersächsischen Staatskanzlei, Jörg Mielke (SPD), spricht während einer Kundgebung von Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) vor der niedersächsischen Staatskanzlei. Die Beschäftigten der MHH forderten bessere Arbeitsbedingungen. /picture alliance, Hilal Özcan

Hannover – Beschäftigte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben gestern an der niedersächsischen Staatskanzlei für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert.

Auf Handzetteln standen dabei die Forderungen nach einem Ausgleich für Überstunden innerhalb von drei Monaten, eine auskömmliche Finanzierung der Universitätsmedizin oder auch die Anpassung der Mittel an den realen Bedarf.

Mediziner und Pflegekräfte wollten damit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an einen Forderungskatalog erinnern, der ihm bei einem Besuch der MHH zu Beginn der ersten Coronawelle überreicht wurde. Nach Polizeiangaben beteiligten sich zeitweise bis zu 150 Menschen.

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hatte zu der Kundgebung aufgerufen. „Zu den Zielen zählten, eine gute Patientenversorgung sicherzustellen, bessere Arbeitsbedin­gungen für Ärztinnen und Ärzte zu schaffen, dem Pflegefachkräftemangel entgegenzu­wirken sowie die ungenügende Finanzierung der Hochschulmedizin zu beenden“, hieß es.

Bislang warte man auf eine konkrete Antwort auf diese Punkte, so der Marburger Bund. „Parallel hatte das Präsidium der MHH vom Ministerium auch Verbesserungen für die Be­schäftigen eingefordert, diese wurden abgelehnt.“ Gemeinsame Ansätze seien aufgrund der Belastung in der Pandemiebekämpfung offenbar wieder in der Hintergrund geraten.

dpa

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