Mindestens zehn Tote bei Brand in indischem Krankenhaus

Neu Delhi – In Indien sind bei einem Brand auf der Intensivstation eines Krankenhauses im östlichen Bundesstaat Odisha mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.
Der Brand habe sich heute am frühen Morgen im Erdgeschoss des staatlichen Krankenhauses in der Stadt Cuttack ausgebreitet, erklärte der Regierungschef von Odisha, Mohan Charan Majhi. Mindestens elf Angestellte hätten Verbrennungen erlitten.
Auslöser sei ein Kurzschluss auf der Intensivstation gewesen, zum Zeitpunkt des Ausbruchs hätten sich 23 Patientinnen und Patienten auf dem betroffenen Stockwerk befunden, fügte Majhi an.
Der indische Premierminister Narendra Modi sprach den Angehörigen der Opfer in einer Nachricht in Onlinenetzwerken sein Beileid aus und kündigte staatliche Unterstützung in Höhe von umgerechnet rund 1.890 Euro pro Familie an.
Gebäudebrände sind in Indien häufig. Gründe sind insbesondere das häufige Fehlen von Brandschutzausrüstung und die Missachtung von Sicherheitsvorschriften. Häufigster Auslöser sind Kurzschlüsse, da die Stromleitungen häufig schlecht gewartet sind.
Im Jahr 2024 waren bei einem Brand in einer Privatklinik im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu sechs Menschen gestorben. Im selben Jahr starben zehn Neugeborene bei einem Brand in einer Klinik im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh.
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