„Mittlerweile ist Konsens, dass top-down zu besseren Ergebnissen führt“

Frankfurt am Main – In der klinischen Praxis wird bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa meist schrittweise eskaliert: ein Vorgehen, das auch als Step-up-Strategie bezeichnet wird. Zunächst kommen Glukokortikoide oder noch immer Immunmodulatoren zum Einsatz. Biologika oder andere zielgerichtete Therapien folgen erst bei unzureichendem Ansprechen. Ob dieses Vorgehen langfristig zu den besten krankheitsmodifizierenden Ergebnissen führt, wird seit Jahren diskutiert.
Neue Studiendaten, die auf dem Kongress der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) vorgestellt wurden, sprechen dagegen. Die 4-Jahres-Nachbeobachtung der PROFILE-Studie sowie Ergebnisse der NORDTREAT-Studie zeigen klar, dass eine frühzeitige intensive Therapie – also ein Top-down-Ansatz – dem klassischen Eskalationsprinzip überlegen ist, insbesondere beim Morbus Crohn.
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