Modifiziertes Smartphone erleichtert Kataraktscreening

Madurai/Tamil Nadu – Indische Ophthalmologen haben eine Art Aufsteck-Apparatur für Smartphones entwickelt, mit der Menschen auch bei Abwesenheit eines Augenarztes auf Linsentrübungen und andere Augenkrankheiten gescreent werden können. Die Ergebnisse wurden auf dem Jahreskongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in London vorgestellt (Abstract-Nummer FP08.01).
Die Katarakt (Grauer Star) gehört zu den häufigsten Erkrankungen älterer Menschen mit 900.000 Operationen pro Jahr allein in Deutschland. In ärmeren Ländern wird die Linsentrübung häufig nicht erkannt. Weltweit sind schätzungsweise 100 Millionen Menschen mit einem Grauen Star erblindet.
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