Morbus Alzheimer: Zweiter Biomarker im Blut vermeidet falsch positive Diagnosen

Lund – Die diagnostische Präzision des p-tau217-Nachweises im Blut, dem derzeit bevorzugten Frühtest auf einen Morbus Alzheimer, könnte durch den Nachweis von eMTBR-tau243, einem weiteren Abbauprodukt von Tau-Fibrillen, deutlich verbessert werden. Darauf deuten Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie hin (The Lancet Neurology 2026; DOI: 10.1016/S1474-4422(26)00029-3).
Die Bestimmung von p-tau217, genauer dem Verhältnis zum nicht phosphoryliertem Peptid (%p-tau217), kann einen Morbus Alzheimer viele Jahre vor den ersten klinischen Symptomen erkennen. Er ist deshalb derzeit der Core 1-Biomarker für klinische Studien, die nach Möglichkeiten suchen, den Krankheitsverlauf aufzuhalten, beispielsweise durch die Amyloid-Antikörper Lecanemab oder Donanemab.
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