Morbus Alzheimer: Schlaganfälle erklären nur kleinen Teil des Feinstaubrisikos

Atlanta – Ältere Menschen in den USA, die an ihrem Wohnort einer erhöhten Feinstaubexposition ausgesetzt waren, erkrankten häufiger an einem Morbus Alzheimer. Das Risiko ließ sich in der bisher größten epidemiologischen Studie zu dieser Frage zu einem geringen Teil auf Schlaganfälle, arterielle Hypertonien und Depressionen zurückführen (PLOS Medicine 2026; DOI: 10.1371/journal.pmed.1004912).
Frühere Studien hatten Luftschadstoffe und hier vor allem den Feinstaub (PM2,5) mit einem erhöhten Demenzrisiko in Verbindung gebracht. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind jedoch unklar. Es ist keinesfalls sicher, dass die weniger als 2,5 µm kleinen Partikel nach der Inhalation über die Lungen in die Blutbahn gelangen und so das Gehirn erreichen, das durch eine Blut-Hirn-Schranke vor vielen toxischen Substanzen geschützt ist.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: