Medizin

mRNA-Impfung senkt Rezidivrisiko beim resezierten Melanom um 42 Prozent

  • Montag, 26. Oktober 2026
/freshidea, stock.adobe.com
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Madrid – Die personalisierte mRNA-basierte Immuntherapie Intismeran reduziert das Risiko für Rezidive und Fernmetastasen beim resezierten Melanomen offenbar signifikant stärker als eine Standardtherapie (Abstract LBA1). Wie Georgina Long, The University of Sydney, auf dem Kongress der European Society For Medical Oncology (ESMO) in Madrid berichtete, werden die Ergebnisse am 11. November auch im New England Journal of Medicine publiziert.

Intismeran ist eine individualisierte Neoantigentherapie. „Es besteht aus einer mRNA, die für bis zu 34 Neoantigene codiert, spezifisch für die individuellen Mutationen eines Patienten und den HLA-Typ“, erläuterte Long am Samstag auf dem ESMO-Kongress. „Intesmeran ist so designt, dass es bereits existierende T-Zell-Antworten stärkt und neue T-Zell-Antworten auslöst“, so die Melanomforscherin.

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