Myopie: US-Forschende warnen vor Rotlichttherapie aus China

Houston – Eine in China entwickelte Behandlung, die durch eine Bestrahlung des Augenhintergrunds mit einem schwachen Rotlichtlaser bei Kindern die Verlängerung des Augapfels verlangsamen und damit eine Myopie verhindern soll, wird von US-Ophthalmologen skeptisch beurteilt. Eine Studie in JAMA Ophthalmology (2026; DOI: 10.1001/jamaophthalmol.2025.5660) ergab, dass 2 der 4 untersuchten Geräte die in den USA geltenden Grenzwerte für medizinische Laser überschritten.
Die Rotlichttherapie wurde in China entwickelt, wo mittlerweile 80 % aller Kinder kurzsichtig sind. Ein Grund ist vermutlich der fehlende Aufenthalt im Freien und das fehlende „Training“ für die Fernsicht. Das Auge reagiert darauf mit einer Verlängerung des Bulbus, was zur Myopie führt.
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