Neue Ausgabe des Operationen- und Prozedurenschlüssels OPS erschienen

Bonn – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die amtliche Fassung 2027 des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) veröffentlicht.
Er bildet zusammen mit der aktuellen deutschen Fassung der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD-10-GM) die Basis für die Entgeltsysteme in der ambulanten und stationären Versorgung. Operationen und Prozeduren müssen im ambulanten und stationären Bereich daher nach dem OPS verschlüsselt werden.
In die neue Version des OPS sind laut dem BfArM 141 Vorschläge von medizinischen Fachgesellschaften, Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie von weiteren Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen eingeflossen.
So haben sich zum Beispiel die Kodes für Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüse verändert. Außerdem gibt es neue Zusatzkodes für die Mitentfernung einer Prothese bei Amputationen der unteren Extremität, für die Anwendung eines handgeführten OP-Roboters ohne Roboterarm und für vollimplantierbare Cochleaimplantate.
Ein Kommentar im Vorspann des systematischen Verzeichnisses erläutert wichtige Neuerungen in den einzelnen Kapiteln. Alle Änderungen im Detail sind in einer Aktualisierungsliste enthalten. Die „Differenzliste“ enthält die Änderungen der amtlichen Fassung gegenüber der Vorabfassung.
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