Neue Nachwuchsgruppen zur Infektionsforschung in Braunschweig

Braunschweig – Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig erhält für sein Projekt „Human“ („Human Microbe Alliance for Universal Health“) eine Millionenförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Volkswagen-Stiftung.
Sechs international rekrutierte Nachwuchsforschende unter anderem aus Stanford, Stockholm und Wien bauen jetzt neue Forschungsgruppen mit innovativen Ansätzen auf. Ihre Forschungsthemen reichen von der Impfstoffentwicklung über die Pandemieprävention durch Zoonosenforschung bis hin zur Erforschung chronischer Schmerzen im Zusammenhang mit Infektionen.
Für das vom wissenschaftlichen Geschäftsführer des HZI Josef Penninger geleitete Projekt stehen im Programm „Zukunft.Niedersachsen“ zunächst rund 32 Millionen Euro zur Verfügung, mit der Option auf eine Aufstockung auf bis zu 70 Millionen Euro nach erfolgreicher Zwischenevaluation.
„Die größte Einzelförderung aus Zukunft.Niedersachsen trägt wesentlich dazu bei, mit internationalen Nachwuchsforschenden herausragende Expertise ins Land zu holen und unsere Innovationskraft in der Infektionsforschung nachhaltig zu stärken“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD).
„Mit Human wollen wir die komplexe Allianz zwischen Menschen und Mikroben enträtseln, um akute Infektionskrankheiten, aber auch infektionsbedingte chronische Krankheiten und damit den menschlichen Gesundheitszustand insgesamt besser zu verstehen“, erläuterte Penninger.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: