Neue Patienteninformation zur Spiroergometrie

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat eine kompakte und allgemeinverständliche Patienteninformation zur Spiroergometrie vorgestellt. Interessierte können diese kostenfrei herunterladen.
Die Spiroergometrie erfasst Funktionsdaten von Lunge, Herz, Kreislauf und Muskulatur und hat ein breites Anwendungsspektrum von Patienten mit unklarer Atemnot bis hin zur Leistungsdiagnostik von Leistungssportlern – die DGP spricht vom „Goldstandard der Belastungsdiagnostik“.
Das Verfahren ist aus Sicht der Fachgesellschaft für Patienten erklärungsbedürftig, anstrengend und teilweise wegen der Belastung auch unangenehm.
„Die Aussagekraft der Spiroergometrie steht und fällt mit der Motivation und Mitwirkung der Untersuchten“, sagte der DGP-Experte und federführende Autor Joachim Meyer, einer der beiden Sprecher der DGP-Arbeitsgruppe Spiroergometrie.
Wenn die Betreffenden wissen, was auf sie zukommt, seien sie eher bereit, an ihre Leistungsgrenzen zu gehen – „und genau das brauchen wir für valide Ergebnisse“, so Meyer. Für Praxen und Kliniken bedeute das eine bessere Kooperation mit Patientinnen und Patienten, gezieltere Gespräche und eine spürbare Entlastung im Alltag.
Die kompakte Patienteninformation erklärt verständlich und detailliert das Ziel, die Vor- und Nachbereitung sowie den Ablauf der Untersuchung. Sollten dennoch Fragen aufkommen, können Patienten diese in dem Informationspapier notieren und später gezielt mit der Ärztin beziehungsweise dem Arzt besprechen.
Entwickelt wurde das Papier von einem fünfköpfigen interdisziplinären Team aus der Pneumologie, Kardiologie, Sportmedizin sowie der Arbeitsmedizin.
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