Neue Schwachstelle von Asthma-Immunzellen entdeckt

Bonn – Ein metabolischer Mechanismus in angeborenen lymphoiden Zellen vom Typ-2 (ILC2) sorgt dafür, dass diese Zellen bei der Aufnahme freier Fettsäuren und anderer Moleküle nicht an Ferroptose sterben. Pathogene ILC2 können so allergisches Asthma befeuern. Wird dieser Mechanismus in den Zellen blockiert, bricht die allergische Entzündung im Mausmodell deutlich ein. Das berichtet eine Bonner Arbeitsgruppe im Fachmagazin Immunity (2025; DOI: 10.1016/j.immuni.2025.11.018).
Bei allergischem Asthma sind sogenannte ILC2 und Th2-Zellen zentrale Treiber der Entzündung. Sie produzieren Botenstoffe, die Schleimbildung und Immunzell-Einstrom verstärken. Gleichzeitig ist das entzündete Lungengewebe reich an freien Fettsäuren und oxidativen Molekülen – Bedingungen, die Zellen normalerweise gefährden.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: