Neuer Landesbasisfallwert für Krankenhäuser in Hamburg

Hamburg – Die Krankenhäuser in Hamburg erhalten für die Versorgung in diesem Jahr knapp drei Prozent mehr Geld. Auf einen entsprechenden Finanzrahmen hat sich die Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) mit den Verbänden der Krankenkassen geeinigt. Danach steigt der Landesbasisfallwert 2026 um 2,98 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4.563,89 Euro.
Die Kliniken erhalten 2026 für Behandlungen in Hamburg laut einer Mitteilung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) rund 2,3 Milliarden Euro. Hinzu kämen Mittel für das Pflegepersonal. Damit ergebe sich eine Gesamtsumme von rund 2,75 Milliarden Euro, die 2026 von den Krankenkassen an die Krankenhäuser fließe.
Der Landesbasisfallwert eines Bundeslands dient der Berechnung einzelner Fallpauschalen. Der überwiegende Teil der Klinikleistungen für Patienten wird nach diesem System bezahlt. Der neue Landesbasisfallwert gilt ab Anfang Januar 2026.
Die Krankenhäuser in der Hansestadt versorgten 2024 rund 482.200 Patienten. Rund 35 Prozent von ihnen hatten ihren Wohnsitz außerhalb Hamburgs.
Der vdek betont, dass die Mittel aus dem Landesbasisfallwert für die Vergütung der Krankenhausleistungen zweckgebunden seien – für Investitionen in die Krankenhäuser sei weiterhin das Bundesland Hamburg zuständig.
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