Neuer Risiko-Score kann Takotsubo-Syndrom vor dem Herzkatheter erkennen

Zürich – Ein Risiko-Score aus dem Geschlecht der betroffenen Person und 4 Biomarkern könnte Kardiologinnen und Kardiologen künftig vor einer Koronarangiografie anzeigen, dass trotz der typischen Symptome sowie EKG- und Laborbefunden mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Verschluss einer Koronararterie vorliegt, sondern eine stressbedingte Funktionsstörung des Herzens.
Im Fall eines solchen Takotsubo-Syndroms könnte eine invasive Koronarangiografie in ausgewählten Fällen entbehrlich sein. Der im European Heart Journal (2026; DOI: 10.1093/eurheartj/ehag597) vorgestellte BioTAK-Score erreichte bei einem definierten Schwellenwert einen positiven Vorhersagewert von fast 90 %.
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