Neues Erklärungsmodell für niedrigeres Alzheimerrisiko von Krebskranken

Wuhan – Patienten mit Krebs haben ein reduziertes Risiko, an einer Alzheimerdemenz zu erkranken. Warum das so ist, war bislang unklar. Chinesische Forschende beobachteten nun in einem Mausmodell der Alzheimerkrankheit, dass periphere Tumoren über die Ausschüttung von Cystatin C die Aktivierung von Mikroglia und damit den Abbau von Amyloidplaques induzierten, mit positivem Effekt auf die kognitiven Funktionen der Versuchstiere (Cell 2026; DOI: 10.1016/j.cell.2025.12.020).
Um verschiedene Tumorerkrankungen in ein Alzheimer-Mausmodell zu integrieren, hatten die Forschenden den Mäusen Zelllinien muraler Lungen-, Prostata- oder Kolonkarzinome intravenös verabreicht. Auf der Suche nach Alzheimer-relevanten Botenstoffen, die von den Tumoren freigesetzt werden und die Blut-Hirn-Schranke überwinden, stießen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Cystatin C.
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