Ärzteschaft

Neues Register zu Schwangerschaft bei Rheuma

  • Montag, 28. September 2015

Düsseldorf – Ein neues bundesweites Register „Rhekiss“ für „Rheuma-Kinderwunsch und Schwangerschaft“ hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie vorgestellt. Es soll die Sicherheit bei der Betreuung der Schwangeren erhöhen und den behandelnden Ärzten dabei helfen, die Patientinnen auf einer fundierten Datenbasis zu beraten.

In Rhekiss dokumentieren Rheumatologen und Patientinnen parallel Daten zu Krankheit und Therapie, den Verlauf der Schwangerschaft und die Kindesentwicklung. Der Einschluss in das Register erfolgt unabhängig von einer medikamentösen Therapie und soll nach Möglichkeit bereits bei Äußerung eines konkreten Kinderwunsches oder während des ersten Drittels der Schwangerschaft erfolgen. Die Beobachtung dauert bis zum Ende des zweiten Lebensjahres des Kindes.

Der behandelnde Rheumatologe schließt die Patientin mit einer gesicherten entzündlich-rheumatischen Erkrankung ein. Die Erhebung erfolgt durch ein datenschutzrechtlich abgesichertes elektronisches Online-Befragungssystem für Ärzte und Patienten. Der Arzt dokumentiert in der Praxis, die Patientin separat zum Beispiel zu Hause.

Rhekiss ist ein Gemeinschaftsprojekt des Rheumazentrums Rhein-Ruhr eV in Düsseldorf und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin. Das Rheumazentrum Rhein-Ruhr ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der regionalen kooperativen Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).

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