Nierenzellkarzinom im Transplantat: Teilresektion in spezialisierten Zentren mit guten Ergebnissen

Düsseldorf – Das Nierenzellkarzinom (RCC) ist eine seltene, jedoch klinisch relevante Komplikation nach Nierentransplantationen. Die Teilresektion gilt als einzige transplantaterhaltende chirurgische Therapie. Sie ist, wie es Medizinerinnen und Mediziner aus einem High-Volume-Zentrum an der Medizinischen Hochschule Hannover auf dem 78. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Düsseldorf darlegten, „technisch anspruchsvoll und mit relevanter Morbidität verbunden“.
Die Forschenden um Babak Shakira stellten auf dem DGU-Kongress die Ergebnisse einer retrospektiven Analyse aller Personen mit malignomsuspekter Raumforderung in der Transplantatniere (NTX) vor, die zwischen 2011 und 2025 mittels offener Nierenteilresektion (NTR) behandelt wurden (Abstract V36-04). Ziel war es, das Komplikationsprofil und den PADUA-Nephrometrie-Score zur Risikostratifizierung zu evaluieren. Der PADUA-Score erfasst die anatomische Tumorkomplexität.
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