Nordrhein-Westfalen setzt sich für Kinderschutz ein

Düsseldorf – Das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat zwei neue Förderaufrufe veröffentlicht, um den Kinderschutz zu stärken. „Wir müssen auch im Gesundheitswesen die richtigen Strukturen haben, damit Kindern wirksam geholfen werden kann“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Deshalb will die Landesregierung Kinderschutzambulanzen fördern und ein neues Kompetenzzentrum etablieren.
Kinderschutzambulanzen können laut Landesregierung bis zum 30. November einen Antrag auf Förderung der Personalkosten des medizinischen Personals stellen, soweit diese Kosten nicht anderweitig finanziert sind. Pro Kinderschutzambulanz kann für 2019 ein Betrag von bis zu 30.000 Euro beantragt werden.
Für das Kompetenzzentrum endet die Antragsfrist am 31. Dezember. Das geplante landesweite Zentrum „Kinderschutz im Gesundheitswesen“ soll die Akteure im Gesundheitswesen in Fragen der Diagnostik, Sicherung von Befunden, Handlungs- und Rechtssicherheit sowie Qualifizierung unterstützen und beraten.
Die konkrete Fördersumme steht noch nicht fest. Sie soll sich aus dem Leistungsangebot ergeben. Dem Ministerium zufolge sieht der Entwurf des Landeshaushalts für das kommende Jahr insgesamt im Bereich des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitshilfe für Maßnahmen des Kinderschutzes 2,5 Millionen Euro vor.
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