Online-Meldebogen für unerwünschte Arzneimittelwirkungen erneuert

Berlin – Der Online-Meldebogen für unerwünschte Arzneimittelwirkungen wurde umfassend aktualisiert. Das teilt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) mit. Mit der Modernisierung soll die Meldung unerwünschter Wirkungen von Arzneimitteln und Medikationsfehler für die Ärzteschaft erleichtert werden.
Dazu beitragen sollen eine klare Benutzerführung, dynamische Eingabemasken und eine optimierte Nutzung auf Smartphone, Tablet und PC. Automatische Plausibilitätsprüfungen, Pflichtfelder und die Anknüpfung an internationale Standards sollen für vollständige Angaben und eine schnellere Weiterverarbeitung sorgen. Auch die sicherheitstechnischen Anforderungen wurden angepasst.
Gemäß der ärztlichen (Muster-) Berufsordnung sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, „die ihnen aus ihrer ärztlichen Behandlungstätigkeit bekannt werdenden unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft […] mitzuteilen“.
Der neue Online-Meldebogen soll im Sinne eines „lernenden Systems“ weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Praxis angepasst werden, teilt die AkdÄ mit. Rückmeldungen zur Anwendung des Bogens sind gewünscht.
Jede Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Medikationsfehlern an die AkdÄ wird bewertet. Spontanmeldungen tragen dazu bei, frühzeitig neue Risiken zu erkennen und Risikofaktoren bei bekannten Arzneimittelnebenwirkungen zu identifizieren.
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