Orexin-Agonist Oveporexton bei Narkolepsie Typ 1 hoch wirksam

Cambridge – Der Orexin-Agonist Oveporexton hat in 2 Phase-3-Studien die Symptome von Menschen mit Narkolepsie vom Typ 1 gelindert, die durch eine vermutlich autoimmune Zerstörung der Orexin-produzierenden Neurone im Hypothalamus verursacht wird. Die im New England Journal of Medicine (2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2601598) publizierten Ergebnisse haben in den USA bereits zu einer Zulassung geführt, mit der in Europa fest gerechnet wird.
Die Orexin-Neurone des Hypothalamus haben Verbindungen zu verschiedenen Regionen des Gehirns, in denen sie über die Freisetzung des Neurotransmitters Orexin die Orexin-Rezeptoren (ORX) 1 und 2 stimulieren. Die Orexin-Neurone sind an der Schlaf-Wach-Regulation beteiligt. Ihre wichtige Funktion zeigt sich bei einem Ausfall, zu dem es bei der Narkolepsie vom Typ 1 vermutlich infolge einer Autoimmunerkrankung kommt. Auslöser sollen keine Antikörper, sondern autoreaktive T-Zellen sein.
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