Vermischtes

Pneumo­kokken-Infektion: Entwarnung nach Tod eines Schülers

  • Montag, 2. Oktober 2017

Mönchengladbach – Der vergangene Woche gestorbene 15-jährige Schüler aus Mönchengladbach ist vor seinem Tod nicht ansteckend gewesen. Nach Angaben der Stadt ergab die abschließende bakteriologische Untersuchung, dass eine Pneumo­kokken-Infektion die Ursache für seinen Tod war – und nicht wie bisher angenommen Meningokokken. Eine Gesundheitsgefahr für Menschen, die mit dem Jungen Kontakt hatten, bestand laut Gesundheitsamt nicht.

Am vergangenen Freitag war man zunächst von einer ansteckenden Meningokokken-Infektion ausgegangen. Die Stadt hatte deshalb nach Menschen gesucht, die zu dem Jugendlichen in den vergangenen zehn Tagen Kontakt gehabt hatten. Schulleitung und städtisches Gesundheitsamt hatten Schüler und Eltern schriftlich über entsprechende Vorsichtsmaßnahmen informiert. Die Pneumokokken-Infektion sei bei dem Jugend­lichen wegen einer Vorerkrankung dramatisch verlaufen, hieß es.

dpa

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