Pränatale Chemikalienexposition erhöht Risiko für Spermienanomalien

Fairfax/Tórshavn – Pränatale und kindliche Exposition gegenüber persistierenden Umweltchemikalien wie polychlorierten Biphenylen (PCB) und perfluorierten Verbindungen (PFAS) stehen in Verbindung mit chromosomalen Anomalien in Spermien im Erwachsenenalter. Das zeigt eine Studie an 96 Männern (Environmental Health 2026; DOI: 10.1186/s12940-026-01303-w).
Forschende aus Dänemark und den USA untersuchten Nabelschnurblut sowie Serum von Männern im Alter von 7 und14 Jahren auf Schadstoffe. Ihre Mütter hatten zwischen 1986 und 1987 während der Schwangerschaft Blutproben abgegeben, in denen persistente Schadstoffe wie PCB und PFAS gemessen worden waren. Jahrzehnte später, im Alter von 22-24 Jahren gaben die Männer Spermien ab, die in dieser Studie analysiert wurden.
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