Pro & Contra: Die Evidenz zur Nutzung von KI-Systemen in der neurologischen Bildgebung ist ausreichend

Genf – Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Radiologie bereits besonders weit fortgeschritten. Auch in der neurologischen Bildgebung finden KI-gestützte Softwaresysteme schon breite Anwendung. Eine höhere diagnostische Genauigkeit und Zeitersparnis könnten Vorteile der Systeme sein. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr falsch-positiver Befunde. Zudem könnte eine verringerte Aufmerksamkeit der Befundenden die diagnostische Genauigkeit verschlechtern, lautet ein Argument von Kritikern.
Beim Kongress der European Academy of Neurology (EAN) vergangene Woche in Genf diskutierten 2 Neuroradiologen in einer Pro-und-Contra-Session zu diesem Thema.
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