Psilocybin könnte Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie verhindern

Houston – Die Droge Psilocybin, die vor allem für ihre psychedelische Wirkung auf das Gehirn bekannt ist, könnte bei Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN) verhindern. Die in Science (2026; DOI: 10.1126/science.aec6116) publizierten Ergebnisse an Mäusen und menschlichen Nervenzellen sollen demnächst bei an Krebs Erkrankten überprüft werden.
Die Wirkung von Psilocybin, das natürlicherweise in bestimmten Pilzen vorkommt, wird auf die Stimulierung von Serotonin-2A-Rezeptoren zurückgeführt. Im Gehirn soll dies die Bildung neuer Nervenverbindungen fördern und beispielsweise Menschen mit Depressionen zu einer positiveren Einstellung verhelfen.
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