Rekombinante Zoster-Impfung mit geringerem kardiovaskulärem Risiko assoziiert

Oxford – Eine Impfung gegen Herpes zoster mit dem rekombinanten Impfstoff könnte einen kardiovaskulären Zusatznutzen haben. In einer Studie aus den USA war die Immunisierung über 7 Jahre mit einer um 9 % geringeren kardiovaskulären Krankheitslast assoziiert als eine Impfung mit dem attenuierten Lebendimpfstoff. Die Ergebnisse sind in Nature Medicine erschienen (2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04606-0).
Frühere Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass Zoster-Impfungen das kardiovaskuläre Risiko senken könnten. Allerdings wurden dabei Geimpfte mit Ungeimpften verglichen. Solche Studien sind anfällig für den Healthy-Vaccinee-Bias: Menschen, die sich impfen lassen, sind häufig gesünder oder verhalten sich gesundheitsbewusster als Menschen, die sich nicht impfen lassen. Ein geringeres kardiovaskuläres Erkrankungsrisiko muss deshalb nicht unbedingt auf die Impfung zurückzuführen sein.
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