Rheumatoide Arthritis: Betroffene trotz stärkerer Einschränkung aktiver als Menschen mit SLE

Leipzig – Fibromyalgie ist ein wesentliches Hindernis für körperliche Aktivität bei Menschen mit rheumatoider Arthritis. Beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) scheint die körperliche Aktivität hingegen durch ein multifaktorielles Zusammenspiel von funktionellen und psychologischen Faktoren beeinflusst zu werden. Das berichtete eine Arbeitsgruppe des Universitätsklinikums Leipzig beim Deutschen Rheumatologiekongress 2026 Mitte September (Abstract EV.16). Die Ergebnisse wurden in Neuroimmunomodulation (2026; DOI: 10.1159/nim/adxag003) publiziert.
Personen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen bewegen sich laut dem Forschungsteam häufig zu wenig, was zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und einem Funktionsverlust beiträgt. Allerdings sind die Determinanten der körperlichen Aktivität laut der Arbeitsgruppe kaum erforscht.
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