Robotergestützter Hüftgelenkersatz zeigt in Studie kaum Vorteile

London – Robotergestützte Hüftgelenkersatzoperationen bei Arthrose bieten gegenüber konventionellen Eingriffen keine eindeutigen Vorteile hinsichtlich Implantatüberleben, Revisionsrisiko oder Operationskomplikationen. Darauf deutet eine große britische Registerstudie hin (BMJ 2026; DOI: 10.1136/bmj-2026-100709).
Hasan R. Mohammad von der Queen Mary University London und sein Team analysierten Daten des National Joint Registry. Diese umfassten 666.283 Hüfttotalendoprothesen (HTEP), die zwischen 2018 und 2024 implantiert worden waren. 656.080 Eingriffe erfolgten konventionell und 10.203 robotergestützt.
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