Ärzte an Universitätskliniken in Hessen erhalten mehr Geld

Frankfurt am Main – Die rund 2.200 Ärzte und Zahnärzte an den hessischen Unikliniken erhalten in drei Schritten 5,3 Prozent mehr Gehalt. Darauf hat sich der Marburger Bund (MB) Hessen mit dem Land Hessen, der Rhön-Klinikum AG und der Universität Frankfurt nach intensiven Verhandlungen verständigt.
Der Tarifabschluss sieht eine Einmalzahlung für die Monate Juli bis Dezember 2017 vor. Die Entgelte steigen rückwirkend zum 1. Januar 2018 um 2,3 Prozent, ab dem 1. Juni 2018 um weitere zwei Prozent und zum 1. Januar 2019 um ein Prozent. Die Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten (Nacht- und Sonntagsarbeit) erhöhen sich um bis zu 15 Prozent. Ab dem 1. April 2018 können die Ärzte zudem die öffentlichen Nahverkehrsmittel in ganz Hessen kostenfrei nutzen.
„Wir sind zufrieden, dass wir eine angemessene Erhöhung der Grundgehälter erzielen konnten, und dass Ärztinnen und Ärzte für ihren Einsatz in den Nächten und an Sonntagen besser entlohnt werden“, sagte Andreas Wagner, Verhandlungsführer des MB Hessen. Zudem wolle man über eine nun einzurichtende Clearingstelle erreichen, dass Gesundheitsschutz, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Rahmenbedingungen bei Forschung und Lehre verbessert würden.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: