Ausland

Offenbar Streichung von Zuschüssen für Krankenversicherung in den USA geplant

  • Mittwoch, 29. Juli 2026
USA Gesundheitskosten Krankenversicherung
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New York – Die US-Regierung plant offenbar, staatliche Zuschüsse für die Krankenversicherung für Menschen zu streichen, die älter als 65 Jahre sind. Davon wären demnach rund 25 Millionen US-Bürger betroffen.

Bundeszuschüsse in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro), die bislang zur Begrenzung von Anstiegen bei den Versicherungsprämien der Krankenkasse Medicare dienten, sollen im Dezember dieses Jahres auslaufen, berichtete das Wall Street Journal heute unter Berufung auf anonyme US-Regierungsvertreter.

Die gemeinnützige Organisation für Gesundheitspolitik KFF erklärte, die durchschnittliche Monatsprämie für einen staatlich unterstützen Versicherungstarif liege bei rund 36 Dollar.

Ein US-Regierungsvertreter teilte dem Wall Street Journal mit, dass für etwa ein Viertel der Versicherten in den bezuschussten Tarifen die Prämien im Jahr 2027 sinken oder gleich bleiben würden. Für weitere 30 Prozent werde der monatliche Beitrag um weniger als zehn Dollar steigen. Die verbleibenden 45 Prozent müssen demnach mit einem monatlichen Kostenanstieg zwischen elf und 20 Dollar rechnen.

Vor den Kongresszwischenwahlen am 3. November könnte die Maßnahme zu einem politischen Thema werden. Unter anderem für Rentner sind etwa die Kosten bei verschreibungspflichtigen Medikamenten ein zentrales Anliegen.

Bei den Zwischenwahlen im November stehen alle Sitze im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der Senatssitze zur Wahl. Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump müssen dabei um ihre Mehrheiten im Kongress fürchten.

afp

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