US-Arzneimittelbehörde lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Influenza zu

Washington – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippeimpfstoff des Unternehmens zugelassen, nachdem sie einen Antrag auf Prüfung des Vakzins zunächst abgelehnt hatte.
mFlusiva ist der erste Influenzaimpfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen, wie Moderna mitteilte. Der Pharmakonzern rechnet nach eigenen Angaben damit, dass der Impfstoff in den Vereinigten Staaten ab der kommenden Grippesaison verfügbar ist.
Im Februar hatte Moderna mitgeteilt, dass die FDA die klinischen Studien zu mFlusiva als unzureichend eingestuft habe. Die Behörde lehnte daher den Antrag auf Prüfung des neuen Impfstoffs ab. Nach einem von Moderna als „konstruktiv“ bezeichneten Treffen revidierte die FDA eine Woche später ihre Position.
Erste Studienergebnisse hatte das Unternehmen im Juli 2025 vorgelegt. Neben Moderna arbeitet auch Pfizer an mRNA-Impfstoffen gegen Grippe.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. kritisierte in der Vergangenheit unter anderem die mRNA-Technologie und strich staatliche Gelder zur Unterstützung der Forschung in diesem Bereich.
Unter Kennedy forderte die FDA eine Neubewertung der Zulassungsverfahren für bestimmte Impfstoffe, darunter solche gegen die Grippe. Dies löste bei Fachleuten im Gesundheitswesen Besorgnis aus. Kenedy ist als Impfkritiker bekannt und machte wiederholt mit Verschwörungserzählungen von sich reden.
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