WHO setzt medizinische Evakuierungen aus dem Gazastreifen aus

Genf/Jerusalem – Nach einem tödlichen Zwischenfall nimmt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis auf weiteres keine medizinischen Evakuierungen aus dem Gazastreifen mehr vor. Das teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in einem Social-Media-Beitrag mit.
Ein geplanter Patiententransport aus dem Krisengebiet nach Ägypten sei abgesagt worden. Zuvor war laut Ghebreyesus eine für die WHO tätige Person „bei einem Sicherheitsvorfall ums Leben gekommen“.
Nähere Angaben dazu machte der WHO-Chef nicht. Der Fall werde von den zuständigen Behörden untersucht.
Ghebreyesus forderte die Verantwortlichen auf, die Zivilbevölkerung sowie humanitäre Helfer in der Region zu schützen. Nur dann könne sichergestellt werden, dass die Menschen im Gazastreifen Zugang zu medizinischer Versorgung bekämen.
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