Medizin

Kein Hinweis auf langfristige Schäden durch Aluminium in Impfstoffen

  • Mittwoch, 10. Juni 2026
/picture alliance, photothek, Ute Grabowsky
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Ottawa – Obwohl Aluminiumsalze seit nunmehr 100 Jahren in Impfstoffen eingesetzt werden und bis heute das am häufigsten verwendete Adjuvans sind, wird ihre Sicherheit immer wieder infrage gestellt. Eine systematische Übersicht im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2026; DOI: 10.1136/bmj-2025-088921) hat nun auf der Basis von 59 bis November 2025 publizierten Studien keine eindeutigen Hinweise auf schwerwiegende oder langfristige gesundheitliche Folgen einschließlich Autismus, Diabetes und Asthma gefunden.

Der britische Forscher Alexander Glenny hatte vor genau 100 Jahren die Entdeckung gemacht, dass die Antikörperreaktion bei der Diphtherie-Impfung bei Meerschweinchen stärker ausfällt, wenn die Diphtherie-Toxine, die auch heute noch für den Impfstoff verwendet werden, zuvor mit Kaliumaluminiumsulfat gereinigt wurden (Journal of Pathology and Bacteriology 1926; DOI: 10.1002/path.1700290106).

rme

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