Knieendoprothetik: Roboter-gestützte Operation bleibt in Vergleichsstudie ohne Vorteile

Coventry – Operationsroboter werden zunehmend bei der Knie-Endoprothetik eingesetzt, weil sie eine präzisere Ausrichtung der Prothesenkomponenten versprechen. In einer randomisierten Studie aus Großbritannien wurden jedoch im ersten Jahr nach der Operation keine Vorteile für Betroffene erzielt, bei deutlich höheren Kosten. Die Ergebnisse wurden im Lancet (2026; DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00986-4) publiziert.
Operationsroboter werden in der Knieendoprothetik immer beliebter. In den USA liegt der Anteil der Roboter-assistierten Knieersatzoperationen bei 16 % und in Australien sogar bei 41 %. Auch in Deutschland haben in den vergangenen Jahren viele Kliniken Roboter angeschafft, die mittlerweile von mehreren Herstellern angeboten werden. Die Orthopädinnen und Orthopäden schätzen vor allem die Präzision bei der Schnittführung, die einen passgenauen Einbau der Endoprothese versprechen.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: