Krebstherapie verändert Mutationsprofil kindlicher Tumoren

Toronto – Chemotherapien hinterlassen auch bei Krebserkrankungen im Kindesalter deutliche Spuren im Tumorgenom. Platinhaltige Chemotherapien scheinen dabei einen besonders ausgeprägten mutagenen Effekt zu haben. Das zeigen neue Studiendaten (Nature 2026; DOI: 10.1038/s41586-026-10803-1).
Dass Zytostatika Mutationen verursachen können, ist bereits aus Studien bei Erwachsenen bekannt. Nun haben Forschende diesen Effekt erstmals systematisch in einer großen pädiatrischen Kohorte untersucht. Da kindliche Tumoren im Vergleich zu Tumoren Erwachsener von weniger anderen exogenen Mutationsprozessen geprägt sind, lassen sich therapiebedingte Mutationssignaturen besonders gut erkennen.
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