Neuer Wirkstoff zur einmal wöchentlichen Selbstinjektion bewährt sich bei Myasthenia gravis

Richmond – Ein einmal wöchentlich anwendbarer C5-Inhibitor hat sich in einer Phase-III-Studie bei generalisierter Myasthenia gravis als wirksam und gut verträglich erwiesen. Das Mittel kann von den Betroffenen selbst subkutan injiziert werden (JAMA Neurology 2026; DOI: 10.1001/jamaneurol.2026.2333).
Der untersuchte Wirkstoff Gefurulimab ist ein Nanobody, also ein kleines Antikörperfragment, das neben Komplementfaktor 5 (C5) auch an Humanserumalbumin bindet. Dadurch verlängert sich seine Halbwertszeit. Die Aktivierung des Komplementsystems gilt als zentraler pathogenetischer Mechanismus bei der häufigsten Form der generalisierten Myasthenia gravis, bei der Antikörper gegen den Acetylcholinrezeptor (AChR-Ak) nachweisbar sind.
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