SCN2A-assoziierte Epilepsie: Personalisierte Antisense-Therapie senkt Anfallsfrequenz

San Diego – US-amerikanische Forschende haben zwei Kinder mit SCN2A-assoziierter Epilepsie mit Antisense-Oligonukleotiden behandelt, die gezielt die Expression des für die Krankheit verantwortlichen Allels verhindert haben. Nach den in Nature Medicine (2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04527-y) publizierten Ergebnissen konnte bei den 9 und 14 Jahre alten Jungen die Anfallsfrequenz deutlich gesenkt und weitere neurologische Schäden verhindert werden.
Die SCN2A-assoziierte Epilepsie gehört zu einer Gruppe von über 900 Entwicklungs- und epileptischen Enzephalopathien (DEE), die durch Mutationen in verschiedenen Genen ausgelöst werden.
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