Ulcus cruris: Warum die Wunden so schlecht heilen

Miami – Eine gestörte Immunabwehr und die ausbleibende Neubildung von Blut- und Lymphgefäßen erklären, warum ein Ulcus cruris, das bis zu 3 % aller Menschen im Verlauf des Lebens entwickeln, häufig schlecht verheilt. Eine Schlüsselrolle könnte das Protein PTEN spielen, wie eine Studie zeigt (Science Translational Medicine 2026; DOI: 10.1126/scitranslmed.adv4095). Bei Mäusen heilten chronische Wunden unter der Behandlung mit einem PTEN-Inhibitor schneller ab.
Das Ulcus cruris ist Folge von venösen und seltener von arteriellen Durchblutungsstörungen in den Beinen. Der Blutstau am Unterschenkel führt dazu, dass Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins Gewebe austritt und irgendwann die Hautbarriere zerstört. Es bildet sich ein schmerzhaftes Ulcus cruris, das nur langsam, wenn überhaupt, abheilt und außerdem zu Rezidiven neigt.
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