Wie sich das Gehirn blinder Menschen von Gehirnen Nicht-Blinder unterscheidet

Krakau/Leipzig – Eine angeborene Blindheit ist mit einer verminderten Myelinisierung und veränderten Mikrostruktur im visuellen Kortex assoziiert. Das berichtet ein polnisch-deutsches Forschungsteam vom Institut für Psychologie der Jagiellonen-Universität in Krakau und vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig (Science Advances 2026; DOI: 10.1126/sciadv.aec2348).
Die Forschenden untersuchten, wie sich das Fehlen visueller Erfahrungen auf die Entwicklung des Gehirns auswirkt. Frühere Studien haben laut der Arbeitsgruppe gezeigt, dass der visuelle Kortex von Menschen mit angeborener Blindheit dicker erscheint als bei sehenden Personen.
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