Zahlreiche Gene beeinflussen Angsterkrankungen

College Station – Eine genomweite Assoziationsstudie hat 58 genetische Varianten gefunden, die die Entwicklung von Angsterkrankungen beeinflussen. Die in Nature Genetics (2026; DOI 10.1038/s41588-025-02485-8) publizierten Ergebnisse bestätigen eine enge Verwandtschaft mit Major-Depressionen und einer neurotizistischen Persönlichkeit und stellen GABA-erge Signalwege in den Mittelpunkt der Pathogenese.
Angst ist eine lebenswichtige Reaktion auf Gefahren, doch bei vielen Menschen steht die Reaktion in keinem angemessenen Verhältnis zur Gefahr oder sie tritt sogar völlig ohne Bedrohung auf. Etwa jeder vierte Mensch leidet irgendwann in seinem Leben an einer Angsterkrankung.
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