CSU kritisiert noch offene Besetzung des Gesundheitsressorts

Berlin – Die CSU kritisiert die Ampel-Parteien dafür, dass sie bisher keinen Kandidaten für das Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgestellt haben – und schlägt den SPD-Abgeordneten Karl Lauterbach für den Posten vor.
„Dass die Ampel nicht in der Lage ist, einen zukünftigen Chef für das Bundesgesundheitsministerium zu benennen, ist in diesen Tagen beschämend“, sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der Bild am Sonntag.
Mit Lauterbach stehe „ein erfahrener Arzt und Epidemiologe zur Verfügung steht, der als Coronafachmann immer im Team Umsicht und Vorsicht war“, sagte Holetschek.
Dem Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zufolge soll das Gesundheitsressort an die SPD gehen, diese will die Namen ihrer Ministerinnen und Minister aber erst Anfang Dezember bekanntgeben.
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