Vermischtes

Rhön-Klinikum macht Verlust wegen Sonderfaktoren

  • Donnerstag, 6. August 2020
/dpa
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Bad Neustadt/Saale – Der private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat im ersten Halbjahr bei steigendem Umsatz einen Verlust eingefahren. Dieser betrug unterm Strich 3,7 Millionen Euro nach einem Gewinn von 20,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019, wie die Aktiengesellschaft heute in Bad Neustadt an der Saale mitteilte. Der Umsatz er­höhte sich um 4,1 Prozent auf 670,5 Millionen Euro.

Als Einflussfaktoren nannte das Unternehmen „transaktionsbedingte Aufwendungen“ in Höhe von 7,7 Millionen Euro sowie 2,3 Millionen Euro für die Abfindungsvereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied, ferner negative Effekte aus der Pandemie.

Die Rhön-Klinikum AG wurde Mitte Juli vom Hamburger Konkurrenten Asklepios übernommen. Nach Abschluss der Transaktion hält Asklepios gemeinsam mit dem Rhön-Gründer Eugen Münch 92,58 Prozent der Anteile an der Rhön-Klinikum AG.

Der operative Vorstand Gunther Weiß stellte klar: „Mit unseren fünf Standorten der Ma­ximal- und Schwerpunktversorgung werden wir unter dem Dach der Asklepios-Gruppe ein eigenständiges und börsennotiertes Unternehmen bleiben.“ Rhön und Asklepios würden sich strategisch ergänzen.

Rhön hat nach Worten von Medizin-Vorstand Bernd Griewing gezeigt, dass ihm „die Ver­sorgung aller Patienten – mit und ohne COVID-19 – in dieser Ausnahmesituation gut gelungen ist“. Auch während der Hochphase der Pandemie habe man genügend Kapazi­täten für medizinische Notfälle bereitgehalten.

dpa

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