Rund 3,2 Millionen Coronaimpfstoffdosen für Arztpraxen in der ersten Juniwoche

Berlin – Die Haus- und Fachärzte sollen in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni rund 3,2 Millionen Impfstoffdosen von Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson und Astrazeneca. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) anlässlich von Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) hingewiesen.
Das Pharmaunternehmen Astrazeneca hat dem BMG laut KBV mitgeteilt, dass wegen verzögerter Freigaben eine Lieferung erst zu Anfang der ersten Juniwoche (22. KW) erfolgen soll. Daher würden 300.000 Dosen Astrazeneca erst Mitte der Woche an die Arztpraxen ausgeliefert werden können.
Weniger Impfstoff als in Aussicht gestellt, kommt zudem von Biontech/Pfizer. Die Arztpraxen werden in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni 2,2 Millionen Impfstoffdosen erhalten. Geplant waren rund 3,3 Millionen Dosen. Rund 720.000 Impfstoffdosen kommen vom Hersteller Johnson & Johnson.
Wie die KBV mitteilte, können vom COVID-19-Impfstoff Comirnaty für Erstimpfungen bis zu 24 Dosen (4 Vials) geordert werden. Von Astrazeneca können maximal 20 Dosen (2 Vials) für Erstimpfungen bestellt werden. Sofern mit Vaxzevria bereits Zweitimpfungen erfolgen, könne es sein, dass Ärzte möglicherweise keine Impfstoffdosen für Erstimpfungen erhalten.
Für den Impfstoff von Johnson & Johnson (Janssen) gibt es laut KBV keine Obergrenze. Wenn die Zahl der Ärzte, die bislang Janssen bestellt haben, nahezu konstant bleibe, bekomme jeder Arzt rund 25 Dosen (5 Vials).
Für Zweitimpfungen sollen Ärzte weiterhin ein separates Rezept verwenden. Darauf wird die Anzahl der Dosen angegeben, die sie in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni benötigen, um Patienten unter Einhaltung der empfohlenen Impfabstände zum zweiten Mal impfen zu können. Für diese Bestellungen gibt es keine Obergrenzen.
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