Saure Tumorumgebung fördert Wachstum von Krebszellen

Heidelberg/Wien – Sauerstoffmangel, Nährstoffknappheit und die Anreicherung teils schädlicher Stoffwechselprodukte im Tumorgewebe setzen Krebszellen ständig unter Stress. Der saure pH-Wert im Tumorgewebe ist entscheidend dafür mitverantwortlich, wie Bauchspeicheldrüsenkrebszellen ihren Energiestoffwechsel anpassen, um unter diesen widrigen Bedingungen zu überleben. Das berichtet eine deutsch-österreichische Arbeitsgruppe im Fachmagazin Science (2025; DOI: 10.1126/science.adp7603).
Die Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien schalteten in Bauchspeicheldrüsenkrebszellen mithilfe der Genschere CRIPR-Cas9 systematisch jedes Gen einzeln aus und verfolgten, wie sich dessen Verlust unter definierten Stressbedingungen auf Überleben und Wachstum der Zellen auswirkte.
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