Secukinumab bei Riesenzellarteriitis ohne nennenswerten Benefit

Boston – Der Interleukin-17A-Inhibitor Secukinumab weist in der Therapie der Riesenzellarteriitis gegenüber Placebo, jeweils in Kombination mit Glukokortikoiden in ausschleichenden Dosierungen, keinen Vorteil auf. Das zeigen Ergebnisse der Phase-3-Studie GCAptAIN, die ein internationales Forschungsteam durchgeführt hat (NEJM Evidence 2026; DOI: 10.1056/EVIDoa2600112).
Die Riesenzellarteriitis ist die häufigste Form der Vaskulitis bei älteren Erwachsenen. Sie betrifft in der Regel Menschen ab 50 Jahren, wobei die höchste Inzidenz in der Altersgruppe von 70 bis 79 Jahren zu verzeichnen ist; bis zu 75 % der Betroffenen sind weiblich. Etwa die Hälfte aller Patienten und Patientinnen mit Riesenzellarteriitis leidet möglicherweise auch an Polymyalgia rheumatica. Interleukin-17A spielt eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie der Erkrankung.
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