Medizin

Secukinumab verringert Glukokortikoid-Bedarf bei Polymyalgia rheumatica

  • Freitag, 12. Juni 2026
/dpa
Polymyalgia rheumatica äußert sich typischerweise durch beidseitige Schmerzen und Morgensteifigkeit vor allem im Schulter- und Beckengürtel.

London – Der monoklonale Antikörper Secukinumab hat sich in der REPLENISH-Studie bei Erkrankten mit Polymyalgia rheumatica (PMR) als wirksam erwiesen. Die Betroffenen benötigten damit deutlich weniger Glukokortikoide als unter einer Placebobehandlung, berichtete Christian Dejaco von der Paracelsus University, Brunico, auf dem Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) in London (Abstract OP0116).

Außerdem nahmen die Betroffenne unter Secukinumab seltener Escape- oder Rescue-Therapien in Anspruch. Der Anteil der Personen mit einer anhaltenden Remission verdoppelte sich. Die Daten wurden zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2602567).

son

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