Spendenaufruf zum Weltblutspendetag
Berlin/Köln – Bundesgesundheitsministerium und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben anlässlich des morgigen Weltblutspendetag zur Spende aufgerufen. „Menschen in Notsituation sind auf Blutspenden angewiesen, denn es gibt noch keinen gleichwertigen künstlichen Ersatz“, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Blutkonserven und Blutprodukte seien nach schweren Unfällen, bei größeren Operationen oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen wie bösartiger Tumore nach wie vor unverzichtbar.
„Jede zweite Person in Deutschland hat schon einmal Blut gespendet“, erklärte die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Heidrun Thaiss. Sie verwies dabei auf eine Repräsentativbefragung der BZgA aus dem Jahr 2016. Etwas anders sieht es Thaiss zufolge in der jungen Generation aus: Nur 35 Prozent der 18- bis 25-Jährigen hätten schon einmal Blut gespendet, sagte sie.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt den Welttag unter das Motto „Was kannst Du tun? Spende Blut. Spende jetzt. Spende regelmäßig.“ In Deutschland darf jeder zwischen 18 und 68 Blut spenden. Nach individueller Arztuntersuchung können auch ältere Menschen spenden.
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