Steigende Krebsinzidenzen bei Jüngeren mit klassischen Risikofaktoren nur teilweise erklärbar

London – Die Inzidenz mehrerer Krebserkrankungen ist in England in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen, insbesondere auch bei jüngeren Menschen. Durch etablierte verhaltensbezogene Risikofaktoren lässt sich dieser Anstieg jedoch nur teilweise erklären. Das zeigt eine populationsbasierte Studie (BMJ Oncology 2026; DOI: 10.1136/bmjonc-2025-000966).
Ein Forschungsteam um Erstautorin Montserrat Garcia-Closas vom Institute of Cancer Research, London, analysierte Krebsinzidenzdaten aus dem National Disease Registration Service für den Zeitraum 2001-2019. Sie verglichen dabei Trends zwischen 20-49-Jährigen und ≥50-Jährigen für 22 Tumorarten bei Frauen und 21 bei Männern. Ergänzend werteten sie Daten zu relevanten Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung, Body-Mass-Index (BMI) und körperlicher Inaktivität aus nationalen Gesundheitsbefragungen aus.
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