Sterberisiko durch Rauchen größer als Schutz vor Morbus Parkinson

Seoul – Eine Analyse des staatlichen Check-Up-Programms in Südkorea bestätigt, dass Raucher seltener an einem Morbus Parkinson erkranken als andere Menschen. Nach den in Neurology (2026; DOI: 10.1212/WNL.0000000000214651) publizierten Ergebnissen handelt es sich um einen akuten Effekt. Die Schutzwirkung fiel deutlich geringer aus als das durch das Rauchen erhöhte Sterberisiko an anderen Erkrankungen.
Die protektive Wirkung des Rauchens war bereits in früheren epidemiologischen Studien aufgefallen. Die Forschung führt sie auf eine Aktivierung der nikotinergen Acetylcholin-Rezeptoren zurück, die im Gehirn die Ausschüttung von Dopamin steigern. Rauchen hätte demnach eine ähnliche Wirkung wie die dopaminergen Wirkstoffe, die Grundlage der Behandlung sind – und weniger Nebenwirkungen haben als Tabakrauchen.
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